Der Preisdruck bei Immobilien nahm auch 2016 zu

Preissteigerungen am Immobilienmarkt, präsentiert von VERDE Immobilien

07.01.2017

 

Die Nachfrage nach Wohneigentum ist ungebrochen hoch. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Immobilienverband IVD in 370 Städten in Deutschland. Im Frühjahr und Herbst 2016 wurden rund 750 Marktberichterstatter befragt, wie sie die Entwicklungen auf dem deutschen Immobilienmarkt einschätzen. "In allen Segmenten kommt es derzeit zu einer deutlich stärkeren Preissteigerung. Inbesondere in den deutschen Großstädten macht sich die Entwicklung bemerkbar. …Trotz allgemein gestiegener Bauaktivitäten gibt es eine ausgeprägte Unterversorgung im Angebot, bei immer größerer werdender Nachfrage. …Die Großstädte haben nach wie vor viel nachzuholen", erklärt Jürgen Michael Schick, Präsident Immobilienverband IVD.

Die stärksten Zuwächse erfuhren Eigentumswohnungen aus dem Bestand in Großstädten über 500.000 Einwohner. Von 2015 auf 2016 betrug hier die relative Preisveränderung 9,42 Prozent. In Städten von 100.000 bis 250.000 Einwohner lag die Preissteigerung bei 6,90 Prozent. Im Mittel sind die Eigentumswohnungspreise 2016 um gut 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Die Preise für Eigenheime (mittlerer Wohnwert, Größe ca. 125 m²) sind in fast allen Städten stärker gestiegen als im Vorjahr. In Städten von 250.000 bis 500.000 betrug der Preisanstieg bei Einfamilienhäusern 6,4 Prozent. In Städten von 100.000 bis 250.000 betrug der Preisanstieg 3,4 Prozent. Im Schnitt muss ein Eigenheimkäufer 4,2 Prozent mehr bezahlen als im Jahr 2015.

Auch bei Baugrundstücken für Ein- und Zweifamilienhäusern wird seit Jahren ein stabiles Wachstum verzeichnet. Im Schnitt haben die Preise gegenüber dem Vorjahr um knapp 5 Prozent angezogen. Während die Preissteigerung in Klein- und Mittelstädten im Durchschnitt 3 bis 4 Prozent betrug, fielen die Zuwächse in den Großstädten deutlich mit 9 bis 10 Prozent stärker aus.

Erschwinglichkeitsindex von Wohneigentum auf historisch höchstem Niveau

Trotz gestiegener Immobilienpreise ist die Erschwinglichkeit aktuell auf dem höchsten Niveau. Das zeigt die Grafik mit dem Erschwinglichkeitsindex des IVD. Der Index setzt sich aus den Faktoren Immobilienpreise, Löhne und Zinsniveau zusammen und gibt Auskunft, inwieweit es für einen durchschnittlichen Haushalt finanziell möglich ist, ein Eigenheim zu erwerben. Der Indexwert erreicht 2016 mit 143 einen Höchststand, der vor 10 Jahren noch bei unter 100 lag. Trotz der gestiegenen Immobilienpreise waren Eigenheime somit noch nie so erwschwinglich wie heute!

Erschwinglichkeitsindex von Wohneigentum für Deutschland, präsentiert vom IVD und VERDE Immobilien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einfamilienhaus, ca. 125 qm, mittlerer Wohnwert (Quelle: IVD-Wohnpreisspiegel 2016/2017)

Quelle: Immobilienverband IVD, November 2016

 

Herr Willam von VERDE Immobilien trug als Marktberichterstatter auch dieses Jahr dazu bei, dass für die Stadt Pforzheim alle Immobilienkauf- und Mietpreise in den aktuellen IVD-Immobilienmarktbericht eingeflossen sind.

 

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Weitergehende Informationen: IVD Süd