Immobilienbericht 2018: In den Großstädten verschärft sich die Preisentwicklung

Immobilienmarktbericht 2018, präsentiert von VERDE Immobilien

21. November 2018

Heute berichten wir über die Entwicklungen am deutschen Immobilienmarkt für das Jahr 2018 und wagen abschließend eine Prognose für 2019.

Immobilien haben in Deutschland eine weitere Preissteigerungsdynamik erfahren. In mittleren Städten (20.000 – 99.999 Einwohner) haben sich die Preise um durchschnittlich 7,6 Prozent verteuert. In Großstädten (ab 100.000 Einwohner) stiegen die Kaufpreise durchschnittlich um 7,7 Prozent.

Die Mieten sind in moderatem Tempo gestiegen. Von Preisexplosionen auf breiter Front kann nicht einmal in den Metropolen die Rede sein. Aufgrund von höheren Baulandpreisen und Baukosten haben die Neubaumieten stärker als die Bestandsmieten angezogen.

Die Kaufpreise für freistehende Einfamilienhäuser kletterten insgesamt weniger in die Höhe als bei Eigentumswohnungen. In den Großstädten haben die Kaufpreise für Einfamilienhäuser in der Zwischenzeit ein Niveau erreicht, das sich sehr viele Haushalte nicht mehr leisten können. Daher geht der Trend in den Städten zum erschwinglicheren Reihenhaus.

Ein Mangel an Bauland treibt die Preise für Baugrundstücke weiter nach oben. In Berlin beispielsweise sind die Baulandpreise 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent gestiegen.

In Pforzheim haben sich die Immobilienpreise ebenfalls verteuert. So sind für Eigentumswohnungen binnen Jahresfrist, je nach Baualter und Zustand, zwischen 3,2 bis 5,4 Prozent mehr verlangt worden. Für Einfamilienhäuser erhöhten sich die Kaufpreise, je nach Baualter und Zustand, zwischen 2,75 und 4,65 Prozent. In Stuttgart kletterten die Preise für Eigentumswohnungen (Bestandsimmobilien) innerhalb eines Jahres sogar durchschnittlich um 7,2 Prozent. Neubauimmobilien wurden um 6 Prozent teurer. München bildet in Süddeutschland den Spitzenreiter mit 10,8 Prozent Zuwachs.

Immobilien Preisentwicklung 2018 nach Städtegröße, präsentiert von VERDE Immobilien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: IVD-Wohnpreisspiegel 2018/2019

Prognose: Im Laufe des Jahres 2019 erwarten Fachleute die ersten Leitzinsanpassungen durch die EZB. Somit würden Hypothekenkredite für den Endverbraucher teurer. Sollte die Wirtschaft weiter anziehen und der Inflationsdruck steigen, wären weitere Zinserhöhungen folgerichtig. Wie wir aus der Vergangenheit wissen, hat die Immobiliennachfrage immer dann stark angezogen, nachdem die Hypothekenzinsen gestiegen sind. Und so prognostizieren wir eine steigende Nachfrage von Eigennutzern und somit anziehende Kaufpreise bei Einfamilinenhäusern. Da Eigentumswohnungen bereits in den letzten Jahren starke Preissteigerungen erfahren haben, werden in diesem Segment die Kaufpreise zwar weiter moderat steigen, jedoch nicht mehr in diesem Tempo. Sämtliche Fachleute sind sich zudem einig, dass es in Deutschland keine Blase gibt und auch keine flächendeckende Immobilienblase entstehen wird. Regionale Auswüchse sind davon ausgenommen, würden sich aber durch marktwirtschaftliche Regulatorien (Angebot und Nachfrage) immer wieder normalisieren.

 

Fazit: Immobilienpreise steigen weiter, jedoch nicht mehr in diesem Tempo, wie bisher. Einfamilienhäuser dürften 2019 jedoch kurzfristig anziehen, aufgrund steigender Hypothekenzinsen und vorgezogener Immobilieninvestitionen durch Eigennutzer.

 

Empfehlung von Fachleuten: Wer jetzt noch eine passende Immobilie findet, sollte sich die noch günstigen Hypothekenkonditionen langfristig sichern, um im Alter mietfrei zu wohnen!

Herr Willam von VERDE Immobilien trug als Marktberichterstatter auch dieses Jahr dazu bei, dass für die Stadt Pforzheim alle Immobilienkauf- und Mietpreise in den aktuellen IVD-Immobilienmarktbericht eingeflossen sind.

 

Gerne erstellen wir für Sie anhand der aktuellen Marktdaten, einer ausführlichen Gebäudebegehung und Sichtung sämtlicher Pläne und Daten ein aussagefähiges Immobiliengutachten speziell für Ihre Immobilie. Rufen Sie uns an, oder schreiben Sie uns!

 

Weitergehende Informationen: IVD Süd