Jahresauftakt mit günstigen Hypothekenzinsen

In unregelmäßigen Abständen veröffentlichen wir hier den Interhyp-Zinsbericht von den Entwicklungen auf den Zins- und Baugeldmärkten

HypothekenzinseZinskommentar, Baugeldbarometer, praesentiert von VERDE Immobilien

Lockdown verschiebt wirtschaftliche Erholung. Expansive Geldpolitik weiterhin sehr wahrscheinlich.

Pforzheim, 18. Januar 2021

Die Corona-Pandemie wird große Auswirkungen auf die weltweite Konjunktur und die Märkte haben. Die Notenbanken müssen deshalb ihre Niedrigzinspolitik fortführen. Die Konditionen für 10-jährige Hypothekendarlehen bleiben deutlich unter 1 Prozent. Deutliche Impulse auf das Marktgeschehen sind vor allem von wirtschaftlichen Verschiebungen und möglichen Neuordnungen infolge der Corona-Pandemie zu erwarten.

 

Zins- und Marktumfeld

Nach der Einigung beim Handelsabkommen im Zuge des Brexits in letzter Sekunde und dem absehbaren Einzug Joe Bidens ins Weiße Haus könnten die politischen Einflüsse auf das Marktgeschehen in 2021 etwas abnehmen.

Laut dem DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) hat die Pandemie die deutsche Volkswirtschaft bereits mehr als 200 Milliarden Euro gekostet. Am Ende der Krise könnten es laut den Berechnungen des DIW 391 Milliarden Euro sein. Als große Unbekannte gelten mögliche Unternehmensinsolvenzen. Selbst, wenn die großzügigen Staatshilfen bei vielen Unternehmen greifen, ist im Augenblick kaum absehbar, welche nachgelagerten Folgen die Pandemie auf Innenstädte sowie Regionen oder ganze Branchen hat. Die Prognosen sind, auch nach den aktuellen Korrekturen, fürs Gesamtjahr 2021 eher zuversichtlich, dass die Erholung kommt, trotz des Aufschubs durch die zweite Welle. So geht das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) in 2021 insgesamt von einer Zunahme des Bruttoinlandsproduktes von 3,1 Prozent aus. Das Handelsblatt Research Institut (HRI) rechnet damit, dass die wirtschaftliche Gesamtleistung im neuen Jahr um 3,3 Prozent und 2022 um zwei Prozent wächst.

Die Kerninflation wird 2021 aller Voraussicht nach gering bleiben. Das Tiefzinsumfeld bleibt damit für die Notenbanker ein wichtiger Konjunkturmotor. Erfolge in der Impfstoffentwicklung könnten zwar Impulse für die Wirtschaft und damit leichte Zinserhöhungen mit sich bringen. Rückschläge oder Verzögerungen bei der Pandemie-Bekämpfung sowie andere Unsicherheiten, etwa politischer Art, könnten das Zinsniveau dagegen weiter drücken. Je nachdem, welche Kräfte überwiegen, kann es wieder leicht nach oben oder nach unten gehen.

Kurz und Knapp: Das sagen die Experten

Auf Halbjahres- und Jahressicht halten sechs der zehn befragten Institute steigende Zinsen für wahrscheinlich. Gleichzeitig zeigen die Kommentare, dass das Aufwärtspotenzial insgesamt als eher gering eingeschätzt wird.

Finanzierungsbeispiel Immobiliendarlehen:

Die Zehnjahreskonditionen liegen für ein Hypothekendarlehen durchschnittlich bei: 0,69% gebundener Sollzinssatz / 0,69% effektiver Jahreszins* unter Berücksichtigung folgender Annahmen: Nettodarlehensbetrag 200.000 Euro (Kaufpreis der Immobilie 250.000 Euro), Tilgung 3% p.a., Laufzeit des Darlehensvertrages 30 Jahre 2 Monate, 10 Jahre Sollzinsbindung, pro Jahr 12 Ratenzahlungen in der Höhe von 615,00 Euro.

*Die Konditionen können auch regional unterschiedlich sowie von weiteren Faktoren abhängig sein.

Bauzins-Trendbarometer:

Werden die Zinsen steigen, sinken oder gleich bleiben?

Das Trendbarometer beruht auf den Aussagen des Expertenpanels*:

(grün: fallend, gelb: gleichbleibend, rot: steigend)                               

Zinsentwicklung kurzfristig, mittelfristig bis langfristig, präsentiert von VERDE Immobilien

*Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben uns Experten der Allianz, der Commerzbank, der HypoVereinsbank, der ING-DiBa, der Postbank, der MünchenerHyp, der PSD Bank Rhein-Ruhr, der PSD Bank RheinNeckarSaar, der Sparkasse Hannover und der Sparkasse zu Lübeck ihre Einschätzung zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung gegeben. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort fallend, steigend oder gleichbleibend angegeben haben.

Zinsentwicklung der letzten 10 Jahre:

Zinsentwicklung der vergangenen 10 Jahre im Vergleich zu EZB Leitzins, präsentiert von VERDE Immobilien

Quelle: www.interhyp.de

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