Günstiges Baugeld zum Jahresbeginn

In unregelmäßigen Abständen veröffentlichen wir hier den Interhyp-Zinsbericht von den Entwicklungen auf den Zins- und Baugeldmärkten

HypothekenzinseZinskommentar, Baugeldbarometer, praesentiert von VERDE Immobilien

Trotz Bewegung bei Brexit und Handelsstreit bleiben wirtschaftliche und politische Unsicherheiten bestimmend.

 

Pforzheim, 15. Januar 2020

Fortschritte beim Brexit und den Handelsstreitigkeiten haben die Renditen der deutschen Staatsanleihen und in der Folge die Bauzinsen leicht zulegen lassen. Doch vieles ist noch ungelöst. Neue Unsicherheiten kommen hinzu. Wer in diesem Jahr eine Immobilie kaufen will oder eine Anschlussfinanzierung benötigt, muss daher nicht mit hohen Zinsen rechnen. Themen wie Konjunkturabkühlung und niedrige Inflation hemmen zusammen mit der lockeren Geldpolitik das Aufwärtspotenzial zusätzlich.

 

Zins- und Marktumfeld

In den letzten Wochen gab es Bewegung bei den Dauerthemen Brexit und Handelskonflikt, die die Märkte das gesamte letzte Jahr über in Atem gehalten hatten. Allerdings bleiben viele Fragezeichen. So wurde im Handelsstreit zwischen den USA und China zunächst nur eine Teillösung beschlossen und auch beim Brexit muss sich zeigen, welche Folgen der Austritt tatsächlich haben wird. Die gewissen Fortschritte haben aber zumindest etwas an Unsicherheit aus dem Markt genommen, weshalb die Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen leicht nachgelassen hat – was zu etwas steigenden Renditen führte. Gleichzeitig startet das Wirtschaftsjahr 2020 auch unter Vorzeichen für weiter bestehende und neue Unsicherheit: Deutschlands Konsumklima hat sich abgekühlt. Und Konfliktpotenzial bestehen weiterhin in vielen Teilen der Welt – der gerade neu aufgeflammte US-Konflikt mit dem Iran zeigt das leider deutlich. Der Ton ist rauer geworden. Unberechenbarkeiten bleiben. Die amerikanische Notenbank Fed und die Europäische Zentralbank EZB werden nicht umhinkommen, Konjunktur und Inflation mit einer anhaltenden Niedrigzinspolitik zu stützen.

 

Kurz und Knapp: Das sagen die Experten

Langfristig nehmen die negativen Nebenwirkungen der EZB Politik zu und wird die EZB versuchen ganz langsam zu normalisieren. Das wird wohl mit einem Abbau des QE Programms starten und damit die langfristigen Zinsen steigen lassen. Voraussichtlich Ende des Jahres 2020.

 

Finanzierungsbeispiel:

Die Zehnjahreskonditionen liegen für ein Hypothekendarlehen durchschnittlich bei: 0,80% gebundener Sollzinssatz / 0,80% effektiver Jahreszins* unter Berücksichtigung folgender Annahmen: Nettodarlehensbetrag 200.000 Euro (Kaufpreis der Immobilie 250.000 Euro), Tilgung 3% p.a., Laufzeit des Darlehensvertrages 29 Jahre 7 Monate, 10 Jahre Sollzinsbindung, pro Jahr 12 Ratenzahlungen in der Höhe von 633,33 Euro.

*Die Konditionen können auch regional unterschiedlich sowie von weiteren Faktoren abhängig sein.

BAUZINS-TRENDBAROMETER:

Werden die Zinsen steigen, sinken oder gleich bleiben?

Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer beruht auf den Aussagen des Expertenpanels*:

(grün: fallend, gelb: gleichbleibend, rot: steigend)                               

Zinsen: Entwicklung kurzfristig bis langfristig, präsentiert von VERDE Immobilien

*Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben uns Experten der Allianz, der Commerzbank, der HypoVereinsbank, der ING-DiBa, der Postbank, der MünchenerHyp, der PSD Bank Rhein-Ruhr, der PSD Bank RheinNeckarSaar, der Sparkasse Hannover und der Sparkasse zu Lübeck ihre Einschätzung zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung gegeben. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort fallend, steigend oder gleichbleibend angegeben haben.

Zinsentwicklung Baugeld, Hypothekenzinsen, präsentiert von VERDE Immobilien

Quelle: www.interhyp.de

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